Problem bei Reihenschaltung mit Widerstand

Schaltungen, Widerstände, Spannung, Strom, ...

Moderator: T.Hoffmann

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CeCJessynemXD
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Registriert: Do, 13.08.15, 20:37

Do, 13.08.15, 21:37

Guten Abnes,

ich brauche Dringend hilfe. Aber zuerster zu meinen Komponenten:

- LEDs

5mm weiß mit 20.000mcd
Betriebsspg.: min. 3V / typ. 3,2V / max. 3,4 V
Betriebsstrom (typ.): 20-30mA

- Widerstände
150 Ohm

- Netzteil
12V mit 1,5A (getestet mit 3A da das mit 1,5A in der neuen Wohnung in 150km Entfernung liegt)

Nun zu meinem Plan:

Ich habe mir eine Deckenleuchte gebaut, in die LED-Spots reinkommen und ein LED-Strip dran sowie ein Sternhimmel angebracht werden soll.

Nun habe ich heute die Komponenten für meinen Sternhimmel vom Postmann bekommen. (Komponenten die oben beschrieben sind.
Daraufhin habe ich mit so einer Steckplatine zum testen von Schaltungen, die Reihenschaltung, wie hier schon oft im Forum beschrieben, ausprobiert.

Das heißt: 12V Netzteil mit 3A an die Platine dann ein Widerstand und hinter den Widerstand, drei LEDs. Alles wurde in Reihe geschalten. Dann Stromzufuhr hergestellt, aber es leuchten nur 2 der 3 LEDs.

Wie kann das sein?

Daraufhin habe ich hinter den Widerstand die LEDs Parallel geschalten und es leuchten alle. Aber so soll es ja nicht sein, wie ich es hier im Forum schon gelernt habe.

- Bild hänge ich von beiden Schaltungen mit ran.

Hier meine Berechnungen:

P=U*I
P=12V*1,5A
P=18W

Nun wie ich gelernt habe ( :-P ) soll man circa 2/3 der Leistung des Netzteils nutzen. Das wären dann 12W.

Leistung eines Stranges wären dann:

P=12V*0,025A (habe mit dem Durchschnitt der LED gerechnet)
P=0,3W

Bei 12W des Netzteils wären das dann 40 Stränge á 3 LEDs = 120 LEDs möglich

Ich brauche genau 60 LEDs. Also wären 6W des Netzteils genutzt und 2/3 über.

Berechnung des Widerstands:

R=(12V-9V) / 0,025A
R= 120 Ohm
Ich habe demnach einen 150 Ohm Widerstand rausgesucht, da ich gelesen habe, das es besser sei einen größeren Wideestand zu nutzten.


Ich hoffe meine Brecbnung waren so alle richtig.


Hier noch die Bilder:


Mit freundlichen Grüßen
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oscar
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Do, 13.08.15, 23:17

Hi,

die vier Beinchen der drei LEDs in 12 a, b, d, e, wo die mittlere nicht leuchtet, sind alle kurzgeschlossen.
Breadboard-Schema: https://en.wikipedia.org/wiki/File:Brea ... scheme.svg

> Nun wie ich gelernt habe ( :-P ) soll man circa 2/3 der Leistung des Netzteils nutzen. Das wären dann 12W.
Wo steht denn sowas?

> Ich habe demnach einen 150 Ohm Widerstand rausgesucht, da ich gelesen habe, das es besser sei einen größeren Wideestand zu nutzten.
Warum ist es besser? Besser für den Geldbeutel, das Ego oder den Verfasser? Verstehe, was Du tust, äffe nicht einfach nur nach.

Grüße, Markus
CeCJessynemXD
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Fr, 14.08.15, 08:57

Danke für die Hilfe.

Ich bin noch auf der Suche nach dem Thread in dem das gut erklärt wurde. Und das hab ich eben in die Berechnungen und bei der Auswahl der Komponenten im Hinterkopf behalten und bin davon ausgegangen, wenn das in einem recht großem Thread so ausfrühlich erklärt wird und dann von anderen Bejat wird, dass es stimmt.


Aber naja...

Mit freundlichen Grüßen
Borax
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Fr, 14.08.15, 09:38

...soll man circa 2/3 der Leistung des Netzteils nutzen...
Das steht in der Tat öfter im Forum und hat auch durchaus seine Berechtigung. Aber natürlich nicht als 'pauschale' Aussage, sondern nur bei bestimmten Konstellationen. Beispiele:
Betrieb von LED-Spots an einem Schaltnetzteil. Die Elektronik in den Spots (KSQ) zieht beim Einschalten einen recht hohen Strom. Wenn die Nennleistung der Spots das Netzteil zu mehr als 80% ausnutzt gibt es oft den Effekt, dass beim Einschalten der hohe Einschaltstrom der Spots das Netzteil kurzzeitig überlastet und dieses schaltet daraufhin ab (wegen Überlast). Nach kurzer Zeit (ca. eine Sekunde) schaltet sich das Netzteil wieder ein, die Spots ziehen wieder zu viel Strom und das Netzteil schaltet wieder ab. => LED-Spots blinken.
Betrieb von LED-Spots an einem Ringkerntrafo: Diese vertragen den hohen Einschaltstrom problemlos so dass man eigentlich die Leistung 'voll' ausnutzen könnte, aber im Gegensatz zu Schaltnetzteilen (die meist bei etwa 90% Auslastung am effizientesten sind) liegt das Effizienzmaximum bei Ringkerntrafos im Bereich von 25-40% Auslastung.
Last not least: Bei billigen NoName-Netzteilen wird oft die maximale Leistung 'übertrieben'. Hier sollte man dann auch besser mit 2/3 der angegebenen Leistung rechnen...

Wenn man aber nur LEDs mit Vorwiderständen (oder auch LED-Leisten die ja genau so aufgebaut sind) an einem guten Schaltnetzteil betreibt, ist es am besten das Netzteil auch mit rund 90% auszulasten, weil es dann am effizientesten ist.
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